Die Mutter des ermordeten IM
Nedzad Jakubovic ersucht um Spenden zur Überführung ihres Sohns nach
Bosnien
Zwei Tage nach seiner letzten Turnierpartie, die er gegen unseren
Spitzenspieler Arnulf Westermeier in der 4. Runde der Landesliga A
gewann, wurde der aus Bosnien stammende und für Zell/See und Schwarzach
spielende IM Nedzad Jakubovic in der Nähe seiner Wohnung am
Holzöstersee an der Grenze zwischen Salzburg und Oberösterreich tot
aufgefunden.
Die genauen Umstände des offensichtlichen Verbrechens
werden von der Polizei noch untersucht. Nach letzten
Meldungen wurde bereits ein Tatverdächtiger verhaftet.
Die Mutter des Schachmeisters, der selbst während des Bürgerkriegs im
Waffeneinsatz war und angesichts der Greuel des Kriegs in Österreich um
Asyl ansuchte, möchte ihren Sohn in der Heimat begraben, hat aber
nicht die finanziellen Mittel für die Überführung, die rund 3000 Euro kostet. Die Schachklubs
Schwarzach und Zell/See haben ein Spendenkonto eröffnet, und ersuchen
alle Schachspieler, die Nedzad eine letzte Ehre erweisen wollen, um
einen Beitrag.
Der ASK Salzburg spricht den Angehörigen,
besonders seiner Lebensgefährtin und seiner Mutter innigstes Beileid
aus. Wir hoffen, dass die Umstände seines Ablebens restlos aufgeklärt
werden.
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Der ASK Salzburg wird eine vereinsinterne
Spendensammlung durchführen und die gesammelten Gelder an den
Schachklub Schwarzach übergeben, der dafür sorgen wird, dass das Geld
widmungsgemäß verwendet wird.
Wir bitten alle Mitglieder des ASK Salzburg, besonders diejenigen, die
Nedzad persönlich gekannt haben, um eine Spende. Die Mitglieder des
ASK-Vorstands übernehmen gerne die Spenden, um sie weiterzuleiten.
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(SIS - Schach in Salzburg)
IM Nedzad Jakubovic wurde am Morgen des 27.
November am Holzöstersee (OÖ) von einem Spaziergänger tot aufgefunden. Ein
Abschiedsbrief stellte sich als gefälscht heraus, so dass die Polizei von einem
Mord ausgeht. Nedzad spielte für Schwarzach in der 2. Bundesliga West und für
Zell am See in der Landesliga A. Am 15. 12. hätten er und seine Lebensgefährtin
in einem Hotel in Wagrain mit der heiß ersehnten Arbeit beginnen dürfen, womit
die Chance verknüpft war, seine finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen.
Schwarzach hat das Brett 3 in Rum zur Erinnerung und aus Pietät nicht besetzt
und wird Nedzad als das in Erinnerung behalten, was er für uns war: Ein
friedliebender, liebenswürdiger Mensch, ein vorbildlicher Sportsmann, ein
hervorragender Schachspieler.
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Aufruf an alle Salzburger Schachfreunde
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Es ist der sehnlichste Wunsch der Mutter von
Nedzad Jakubovic, dass ihr Sohn nach Bosnien überführt und dort auch
bestattet wird. Da niemand in der
Familie die beträchtlichen Mittel dafür aufbringen kann, wollen die
Schachklubs
Schwarzach und Zell am See helfen und
haben ein Spendenkonto eingerichtet.
Die Mutter und die Lebensgefährtin von Nedzad würden
sich über Ihre Hilfe sehr freuen.
Der Schachklub Schwarzach wird dafür sorgen, dass die
Spendengelder in die richtigen Hände kommen und für den gedachten Zweck
verwendet werden.
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